Portrait
Eglivater > 2008 Roger I.
16.06.63
- Geburt nachts um 11.00 Uhr
1963 – 74
- Aufgewachsen in Luzern
- Kindergarten Weggismatt
- Schule Maihof
- Arm gebrochen beim Rollschuhlaufen
- Bein gebrochen, vor dem Haus unters Auto gekommen
- Skischule Pilatus und Schwimmen lernen im Lido
ab Ostern 74
- Umzug nach Horw, Hubelstrasse 5
- Schule bis 6. Klasse im Hofmatt
- 3 Jahre Sekundarschule im Oberstufenschulhaus Allmend
- Mit Richie, Michi und Mati, Andy und Pit habe ich neue Freunde gefunden.
- Wir unternahmen viel miteinander, Pfeilbogen schiessen, Fussball, Tischtennis und im Winter schlitteln.
- Eine eigene Hütte haben wir beim alten Schiesstand auch gebaut, der Bauer hat diese aber im Herbst wieder abgerissen.
- Habe ich fast vergessen; wir waren versessene Skateboarder im Sommer und im Winter haben wir jede freie Minute auf dem Eisfeld zugebracht.
- Skifahren konnte ich im Winter dank meinen Eltern auch immer. Wir genossen die Skiferien in Savognin.
- Im Sommer gingen wir immer ins Lido zum Baden und ich konnte mit Paps bei den grossen Fussball spielen. Die Ferien verbrachten wir in Italien am Strand.
- Beim FC Horw habe ich angefangen mit Vereinsfussball, nach kurzer Zeit ging ich zum LSC.
- Mit Andy Schmidli und Paddy Buchecker ging ich nun schon 3 Jahre in die höchste Stufe in der Schweizer Skischule. Es war schwer für Neue, den Anschluss zu finden, denn unser Niveau war in dieser Zeit immer besser geworden. Wir drei gingen auch in die gleiche Klasse und sind bis heute gute Freunde.
1980
- Anfangs 79 kam der Entschluss, Automechaniker zu lernen. Diesen Wunsch erfüllte mir Bruno Frey.
- Im August 1980 konnte ich meine neue Lehrstelle bei der Garage Frey in Horw antreten.
- Mein Hobby Formel 1 und Sammeln von Ferrari Autos kommt also nicht von ungefähr; als gelernter Automechaniker, besonders in Verbindung mit Ferrari, bin ich bis heute ein bekennender Fan der schönen, schnellen Roten.
- Fussball spielte ich immer noch bei LSC und war Verteidiger. Jörg Kappeler könnte soviele Geschichten über meine Karriere schreiben, dass sie sicher ein Buch füllen würden. Er hatte immer Angst, wenn ich mit dem Gegner zusammen im Strafraum war, denn das bedeutete Penaltygefahr. Aber mit Jögy hatten wir einen sicheren Rückhalt.
1984
- Damals konnte ich die Stelle nach der Lehre noch auslesen – so viele Angebote waren vorhanden. Ich habe mich für die Garage Ambühl entschieden. Wieso? Ich weiss es auch nicht, aber es war eine komische Erfahrung.
1985
- Nach kurzer Zeit wechselte ich in die Firma GOWA, Gottfried Waser AG, in Stans.
- Auch BMW kann Autos bauen, nicht so schön wie die roten, aber sehr zuverlässig und technisch hervorragend. Paps kann aber da mehr erzählen als ich.
- Auszug von zu Hause. Zum ersten Mal hatte ich mit meiner Freundin eine eigene Wohnung in Luzern an der Voltastrasse.
- Nach kurzer Zeit zogen wir um nach Buochs. Mit neuen Freunden kommt auch ein neues Hobby, ich wurde aktives Schützenmitglied im Schützenverein Buochs.
- Die Freundschaft war schön, hielt aber nicht so lange. Also zog ich nach zwei weiteren Arbeitsstellen in Nid-/Obwalden wieder nach Horw.
ab 1989
- Neue Freundin, tolle Stelle als Werkstattchef bei der Garage Bolzern, Gewerbeschullehrer im Nebenamt in meinem Fachgebiet und eine Wohnung an der Brunmattstrasse.
- Neues Hobby, „ALF Club" mit Roli, Urs und Adi haben wir tolle Feste für die Horwerjugend auf die Beine gestellt.
- Mit dem Maseratti Biturbo durch die Gegend fahren, ohne zu Rasen, (ich hatte mit dem Fiat Panda mehr Bussen) oder mit dem Mountainbike die Berge erklimmen war mein Ausgleich von dem Alltagsleben im Beruf, der mir viel abverlangte.
1991
- Die grosse Veränderung in meinem Leben: Ich lernte in der Waldegg Bar Bea kennen. Wir waren uns sympathisch, besser gesagt, ich war ihr sympathisch, ich fand sie einfach supi und nach mehrmaligen Telefongesprächen war sie bereit mit mir auszugehen. Nach langen intensiven Gesprächen wusste ich, dass sie es ist! Was heisst da sie, denn da war auch noch Tanja, ihre Tochter. Mag sie mich auch, habe ich auch bei ihr eine Chance?
- Ja, sie gab mir die Chance und so bin ich nicht nur mit meiner Freundin zusammen gezogen, nein ich hatte gleich eine Familie.
1992
- Umzug und neue Adresse an der Ebeneaustrasse.
- Mit dem ALF Club ging es aktiv weiter und wir organisierten auch Skiferien über Neujahr. Bea und ich kochten für die ganze Bande und merkten, dass wir auch zusammen Arbeiten können.
- Mountainbiken in den Bergen machte mir nach wie vor sehr Spass, nur dass ich jetzt noch einen Freund dabei hatte. Micky – Bea's Hund. So war sie es, die mich „auf den Hund" gebracht hat.
- Micky und ich haben viele schöne, lustige Dinge erlebt: Sobald ich meine Velokleider angezogen hatte, ging er nicht mehr von mir weg. Wehe, wenn ich ihn einmal zu Hause liess; dann kannte er mich am nächsten Tag nicht mehr.
- Tochter Tanja wurde älter und kam in die Pubertät. Hatte ich nicht gesagt, sie hätte mir eine Chance gegeben? Gut, dass es Bike und Hund gab. So konnte ich flüchten. Doch schliesslich ging auch diese Zeit vorbei.
- Ein tolles Erlebnis war, als Tanja uns fragte, ob wir bei Ihrem Klassenlager kochen möchten. Wir haben ohne zu zögern zugesagt. Also eine Woche Ferien genommen und ab in den Jura. Mit einem Küchenteam von sechs Mädchen haben wir die Herausforderung bravourös gemeistert. Erst Jahre später erfuhren wir, dass im Küchenteam die schwierigsten Schülerinnen waren. Auch Tanja war dabei! Wir hatten dies nie bemerkt und hatten eine so lustige Zeit. So viel gelacht haben wir selten.
27.08.93
- Heirat: Mit Bea habe ich den Bund fürs Leben auf dem Zivilstandesamt in Horw geschlossen. Nach Horw ging es nach Unterberg, wo wir mit Familie, Verwandten und Freunden drei rauschende Tage feierten, denn mit 150 Personen geht das nicht an einem Abend. Schliesslich waren wir es vom ALF Club her gewohnt, die Feste grösser zu dimensionieren, als andere dies taten. Unglaublich; alle kamen, und zurück zu Hause, waren wir einfach nur noch müde. Unvergesslich war's!!!!!!
- Gleichzeitig haben Bea und ich eine neue Herausforderung gesucht und diese als Wirtepaar von Clubrestaurants auch gefunden.
- Nach kurzer Zeit beim FC Horw sind wir beim 1. Liga-Club FC Emmenbrücke richtig durchgestartet.
1995
- Als ob das nicht reichen würde, kam auch noch Rocky in unser Leben.
- Nach einem Abstecher im Verkauf von Werkstatteinrichtungen suchte ich wieder das Handwerk. H+B Bürorama bot mir die Möglichkeit, als Montagearbeiter für Büromöbel.
- Ich machte mein Hobby, Schreinern, zum Beruf.
1997
- 7 Tage à 16 Stunden Arbeiten, Hundeerziehung, Ferien nur im Winter. Es wurde mir trotz der tollen Ambiance und den guten Freunden langsam zu viel.
- Nachdem wir 1996 im heissen Djerba Ferien gemacht haben schlug Bea vor, nächstes Jahr nach Norwegen zu gehen. Wir kauften uns einen Wohnwagen und schliesslich ging's dann im Sommer 97 für 8 Wochen in die Ferien. Dies war ein Traum aus jungen Jahren und Bea hat ihn mit mir verbracht. Es war unglaublich schön, noch heute denke ich viel an diese super tolle Zeit zurück. Rocky war natürlich auch dabei, Micky hatten wir leider nicht mehr.Hundeerziehung wurde bei mir sehr zentral, ich und Rocky hatten viel Spass. Ich besuchte mit ihm auch die Prüfungen. Rocky war – wie hätte es bei diesem Meister auch anders sein können - ein Schlitzohr, der nicht nur mich, sondern alle Hundetrainer forderte.
1998
- Bea schenkt mir eine Hundetour mit Huskys. Die Vorfreude ist riesig und das Erlebnis ist super. Wegen eines Fehltrittes auf dieser Tour musste bald darauf meinen Beruf, der mir so Spass gemacht hatte, an den berühmten Nagel hängen. Silvio mein Arbeitskollege und Freund war, wie ich, niedergeschlagen. Wie sollte es nun weitergehen?Die H+B Bürorama gab mir die Möglichkeit, mich umzuschulen und so konnte ich ab 1999 neue, sehr vielfältige Arbeiten ausführen. Büroplanungen, Büroumzüge, Büroverkauf und noch Anderes gehörten von nun an zu meinem Beruf.
- Mit der Hundeausbildung machte ich ebenfalls weiter: nebst Rocky bildete ich nun auch andere Hunde, vor allem aber deren Halter aus.
- Uns wurde es langweilig; wir hatten einen Appenzeller-Dalmi Mischling, einen Appenzeller Mischling - wieso nicht auch noch einen Dalmi? Vitti, ein Freund von uns hat eine Hündinn, die Welpen hatte. Nur mal hingehen und schauen……! Aron ist unser neuer super Rüde.
- Probleme an der Ebenaustrasse, keine Hunde mehr erlaubt, Umzug an die Krebsbärenhalde.
1999
- Es war eine schöne Wohnung, hatte aber kein Licht und wir konnten nicht nach draussen. Früher, an der Ebenaustrasse hatten wir an jedem schönen Abend griliert, doch jetzt geht das nicht mehr.
- Im Herbst finden wir unsere Wohnung bei Frau Bossy, Zumhofstrasse 5. Aus rund 80 Bewerbern wählte sie uns aus und ich kann endlich wieder „nach Hause", denn schliesslich hatte ich mit meinen Eltern schon in der Zumhofstrasse gewohnt.
- Wir lernten Simon und Gritli kennen, unsere neuen Nachbarn. Nicht viel später wurde ich das erste Mal gefragt, ob ich der Egli- Zunft beitreten möchte.
- Die letzte Weihnacht für meine geliebte Schwiegermutter, Beas Mami, das Grosi von Tanja. Wir haben es im Familienkreis noch einmal richtig genossen, der Abend bleibt unvergesslich.
- Hasen, Zwerghasen und grosse Hasen bereichern mittlerweile unseren Garten. Auch zwei Katzen, die besten Freunde, unserer Hunde sind gehören dazu.
2000
- Im März hat Grosi, meine Schwiegermutter, die Augen für immer geschlossen. Die Weihnacht 1999 ist noch in allen Köpfen: Zum Glück konnten wir dieses Fest noch miteinander geniessen.
2001
- Nach verschiedenen Ferienzielen in Frankreich und Oestereich fahren wir auf einem Ausflug an einem Campingplatz vorbei. Bea bat mich, umzudrehen. Es war der „Camping de la Plage", unser neuer Camping. Wir holten unseren Wohnwagen von Hyeres, wo wir bisher waren, und fahren nach Port Grimaud. Seit diesem Tag ist dies unser Urlaubsziel. Hier haben wir Freunde aus aller Welt und einen Platz, der uns nicht nur viel Freude, sondern vor allem Entspannung und Erholung bereitet.
- Unsere Ferien sind das Wichtigste für Bea und mich, vor allem unser Wohnwagen und Port Grimaud.
2003
- Ich werde 40
- Unser Garten ist eine Festwirtschaft, Leute kommen und gehen bis in die Morgenstunden. Alles andere ist, wie oben schon beschrieben, und so soll es auch so bleiben.
- Nein – doch nicht: Etwas Neues gibt es; ich sammle neben den schnellen Roten nun auch noch kleine Grüne. Kakteen haben es mir angetan und ich nenne schon viele schöne Exemplare mein eigen. Kleine und grosse, ob aus Frankreich, Elba, Korsika oder egal von wo sonst nehme ich von unseren Reisen nach Hause.
- Simon und Seppi haben es geschafft; ich bewerbe mich für die Aufnahme in die Egli-Zunft.
2004
- Mit meinen beiden Göttis, Seppi Niederberger und Simon Felder im Rücken stelle ich mich zusammen mit Dani, Päddi, Harry und Dani an der GV der Zunft vor. Ich bin voller Vorfreude, wusste natürlich noch nicht, dass damit viel Arbeit auf mich zukam.
- Leider stirbt Aron schon im Alter von sechs Jahren. Ich bin froh, dass ich während seinen letzten Minuten bei ihm sein kann. Er fehlt mir bis heute.
- Rocky leidet.
- Bea leidet noch mehr. ‚Sonntag', ‚Blick' und ‚Tierwelt' kaufen. Ein Dalmi ist drin. Ich gehe mit Bea mal schauen (das kennen wir ja schon!). 4 Wochen später haben wir Leika. Alles ist bekannt, junger Hund, neuer Anfang und doch ist alles wieder neu. Bea und Rocky blühen wieder auf, trotzdem - Aron werde ich nie vergessen.
- Ich habe wieder ein neues Hobby, Bühnenbau! Es macht riesig Spass.
2005
- Weil in den Ferien, werde ich trotzdem in Abwesenheit an der GV in die Zunft aufgenommen. Mit meinen zwei Götti's konnte ja nichts schiefgehen.
- Nach der tollen Heirat von Tanja und Terry im August kam etwas ganz Neues auf uns zu, wir verschieben unsere Ferien……..
17. Sept. 05
- Wir werden Nonna und Nonno - für alle die nicht Italienisch können – Grosseltern. Unsere Familie wird damit grösser und damit beginnt das Schönste, was uns in diesem neuen Lebensabschnitt passieren konnte.
- Wir verwöhnen Enkelin Natascha, umsorgen sie und helfen gerne der jungen Familie, wo wir können.
- Dieses Ereignis hat uns näher zusammen gebracht und zeigt, wie wichtig die Familie ist.
- Alles läuft gut, der Wohnwagen steht in Frankreich (gell Hanspeter), die Eltern sind in Italien. Im Beruf ist nichts so konstant wie die Veränderung (gell Dani), die Hunde sind gesund, die Freunde sind zu Hause (egal welches Land, Kontinent), Ferrari hat Mühe (Hamilton) und die Kakteen gehen im Keller in den Winterschlaf.
- Alles läuft gut! Läuft alles gut?
04. Okt. 07
- Sitzung mit Zunftmeister Bernhard: Ob ich denn bereit wäre, in der Zunft eine weitere Aufgabe zu übernehmen? Wieso nicht Egli-Vater? Eher nein – doch lieber eine andere Aufgabe. Ein Telefon an Bea: Ich Egli-Vater? Antwort: Wieso nicht? Das Studieren beginnt
05. Okt. 07
- Zusage: Wir machen mit! Bruno und Margrith sind unser Weibel-Paar
S'Motto vom Egli-Vater 2008:
Egli, Frosch oder Stier, eifach 'weldi Tier'